Holz spenden Wärme, Gemütlichkeit und ein Gefühl von Sicherheit. Gerade in der kalten Jahreszeit will man auf seinen Vorrat nicht verzichten. Doch wussten Sie, dass das Brennholz im Oktober deutlich günstiger sein kann? Genau das empfiehlt jetzt ein erfahrener Händler. Der Trick dabei ist ganz einfach – und spart Ihnen bares Geld.
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Warum der Oktober der beste Zeitpunkt ist
Die meisten Menschen kaufen ihr Holz zu Beginn oder während der Heizsaison. Also zwischen November und Februar. Doch dann ist die Nachfrage am höchsten. Das führt zwangsläufig zu höheren Preisen.
Ein erfahrener Brennholzhändler erklärt: „Wer mit dem Kauf bis Oktober wartet, kann oft 10 bis 15 % sparen.“ Der Grund? Nach dem Sommer wollen viele Händler ihre Lager leer bekommen. Sie machen Platz für neues Holz aus dem nächsten Einschlag.
Besseres Holz zum besseren Preis
Aber es geht nicht nur ums Geld. Im Oktober finden Sie oft auch qualitativ besseres Holz. Das liegt daran, dass das Holz aus dem Winter- oder Frühjahrsschlag dann trocken genug ist. Es hatte den ganzen Sommer Zeit zu lagern und zu trocknen. Das nennen Profis „ofenfertig“.
Der Feuchtigkeitsgehalt liegt dann unter 20 %, was für das Heizen ideal ist. Feuchteres Holz verbrennt schlechter, erzeugt mehr Rauch und schadet sogar Ihrem Kamin oder Ofen. Wer trockenes Holz kauft, schützt also nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch sein Zuhause.
Wie viel können Sie wirklich sparen?
Ein kleines Rechenbeispiel macht das deutlich. Wenn ein Raummeter Buchenholz im Winter 120 Euro kostet, liegt der Preis bei Frühbuchern im Oktober teils nur bei 105 Euro. Kaufen Sie vier bis fünf Raummeter? Dann sparen Sie schnell mal 75 Euro – oder mehr.
Die Preisunterschiede betreffen übrigens nicht nur Buchenholz. Auch Eiche, Esche oder Birke sind betroffen. Vor allem regional geliefert, können die Unterschiede erheblich sein.
So erkennen Sie gutes Brennholz
Wenn Sie im Oktober kaufen, haben Sie eine größere Auswahl. Doch worauf sollten Sie achten?
- Trocknung: Fragen Sie nach dem Feuchtigkeitsgehalt. Unter 20 % ist ideal.
- Lagerzeit: Je länger es lagern konnte, desto besser.
- Geruchsprobe: Riecht es muffig? Dann lieber Finger weg.
- Oberfläche: Rissige Enden und helle Schnittstellen zeigen gute Trocknung.
Wo Sie gutes Holz günstig bekommen
Starten Sie Ihre Suche am besten regional. Forstämter, Sägewerke oder kleine private Händler bieten oft faire Preise. Online-Plattformen können helfen, aber vergleichen Sie hier sehr genau.
Tipps vom Händler: „Fragen Sie im Oktober gezielt nach Restbeständen oder Sonderposten. Einige Kunden haben reserviertes Holz storniert – das gibt es dann günstiger.“
Ein kleiner Trick mit großer Wirkung
Viele Käufer lagern ihr Holz direkt nach dem Kauf ein. Wenn Sie also im Oktober zuschlagen, gewinnen Sie doppelt: Weniger Kosten, mehr Zeit zum Lagern. Und Sie vermeiden den Stress, wenn andere im Dezember noch panisch suchen.
Vielleicht denken Sie jetzt: Aber was, wenn der Winter mild wird? Kein Problem. Gutes Brennholz lagert sich hervorragend über Monate – sogar Jahre. Sie kaufen nicht nur für heute. Sie investieren für viele kalte Abende in der Zukunft.
Fazit
Warten kann sich lohnen. Wenn Sie Ihren Brennholz-Kauf bis Oktober verschieben, sparen Sie nicht nur Geld. Sie erhalten auch bessere Qualität und haben weniger Stress. Ein wärmender Vorrat, der sinnvoll geplant ist – das fühlt sich einfach richtig an.
Also, warum nicht noch kurz warten und dann in Ruhe zuschlagen? Der nächste Winter kommt bestimmt. Und er fühlt sich gleich doppelt gut an, wenn man beim Holz nicht zu viel bezahlt hat.

