Knusprig, cremig und voller Geschmack – dieses herbstliche Gericht überrascht auf den ersten Biss. Stellen Sie sich vor: zarte Kürbisstücke im knusprigen Tempura-Teig, dazu eine samtige Reblochon-Sauce. Klingt ungewöhnlich? Genau das macht diese Kombination so unwiderstehlich. Und das Beste? In weniger als 20 Minuten landet das Ganze auf Ihrem Teller.
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Warum Kürbis und Reblochon so gut zusammenpassen
Der Kürbis, insbesondere der Hokkaido, bringt eine natürliche Süße und zarten Biss mit. Dazu hat er eine essbare Schale und ist reich an Vitaminen – perfekt für schnelle, gesunde Rezepte. Der Reblochon, ein cremiger Käse aus der französischen Savoie, liefert die herzhafte Tiefe, die perfekt mit dem milden Kürbis harmoniert.
Zusammen ergibt das ein Spiel von Kontrasten: süß und salzig, knusprig und cremig. Eine Überraschung für den Gaumen, ideal als Vorspeise, Fingerfood oder herbstliches Abendessen.
Ihr Zeitplan: So schaffen Sie das Gericht in nur 20 Minuten
Keine Sorge, Sie müssen nicht stundenlang in der Küche stehen. Wenn Sie die Kürbisstücke vorbereiten oder sogar vorbacken, reduziert sich die aktive Kochzeit deutlich. Die anderen Schritte – Tempura-Teig, Sauce und Frittieren – sind schnell gemacht.
Die Zutaten im Überblick
Für 4 Portionen benötigen Sie:
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
Für den Tempura-Teig:
- 125 ml eiskaltes Mineralwasser (mit Kohlensäure)
- 50 g Weizenmehl
- 40 g Maisstärke
- 1 TL Backpulver
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
Für die Reblochon-Sauce:
- 1/2 Reblochon AOP (ca. 125 g)
- 2 EL Crème fraîche
Zusätzlich benötigen Sie neutrales Öl zum Frittieren (z. B. Sonnenblume oder Raps).
So bereiten Sie den Kürbis richtig vor
Waschen Sie den Hokkaido gründlich und schneiden Sie ihn in zwei Hälften. Entfernen Sie Kerne und Fasern mit einem Löffel. Schneiden Sie dann jede Hälfte in etwa 8 Spalten. Diese sollten handlich und nicht zu dick sein, damit sie später gleichmäßig garen.
Legen Sie die Spalten auf ein Blech, salzen Sie leicht, und decken Sie sie mit Alufolie ab. Bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) garen Sie den Kürbis ca. 1 Stunde vor. Wenn Sie Zeit sparen möchten, bereiten Sie diesen Schritt schon am Vortag vor. Auskühlen lassen.
Der goldene Tempura-Teig: Luftig und knusprig
Geben Sie Mineralwasser, Mehl, Maisstärke, Backpulver, Ei und Salz in einen Mixer oder eine Schüssel. Mischen Sie alles gut, bis eine glatte, leichte Masse entsteht. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu rühren – das erhält die Luftigkeit. Ab in den Kühlschrank damit, bis der Kürbis bereit ist.
Warum das Ganze kalt sein muss? Die Temperaturdifferenz sorgt für besonders knusprige Tempura-Stücke.
Die geheime Zutat: Reblochon-Sauce
Schneiden Sie den halben Reblochon in kleine Würfel. Geben Sie ihn mit der Crème fraîche in einen kleinen Topf und erhitzen Sie alles bei niedriger Temperatur. Rühren Sie ständig, bis der Käse geschmolzen und die Sauce schön cremig ist. Ein Hauch Muskat oder weißer Pfeffer passt hier gut, ist aber optional.
Jetzt wird frittiert!
Erhitzen Sie Öl in einem Topf oder einer Pfanne auf etwa 180 °C. Vorsicht: Ein Holzstäbchen zeigt die richtige Temperatur, wenn kleine Blasen aufsteigen. Tauchen Sie die Kürbisspalten in den Tempura-Teig und geben Sie sie direkt ins heiße Öl. Frittieren Sie sie etwa 4–5 Minuten, bis sie goldgelb und knusprig sind.
Legen Sie die Stücke nach dem Frittieren auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett loszuwerden.
So servieren Sie diese originelle Kreation
Richten Sie die knusprigen Tempura-Spalten direkt auf einem Teller oder Holzbrett an. Servieren Sie die warme Reblochon-Sauce in einem kleinen Schälchen zum Dippen. Etwas frisch geschnittene Frühlingszwiebeln oder ein paar Tropfen Kürbiskernöl sorgen für das gewisse Extra.
Ideal als herbstlicher Snack, zum Teilen in geselliger Runde oder als raffinierte Vorspeise.
Ein Rezept – viele Varianten
Probieren Sie dieses Rezept auch mal mit Butternut-Kürbis, Süßkartoffel oder Aubergine. Die Reblochon-Sauce passt ebenfalls gut zu gebackenen Kartoffeln oder als Dip für Brot. Fleischliebhaber? Ein paar hauchdünne Scheiben Serrano-Schinken dazu machen das Gericht noch herzhafter.
Wer Herbst liebt, wird dieses Rezept nicht mehr missen wollen. Schnell gemacht, überraschend im Geschmack – und einfach mal was anderes!

